Hühnerstall selber bauen

Anforderungen & Planung
Einleitung

Die Hühnerhaltung liegt voll im Trend und so stößt man in allen Sozialen Medien täglich auf Berichte von glücklichen Selbstversorgern, die frische Eier aus ihrem eigenen Garten holen. Dabei sind es längst nicht nur Menschen, die auf einem Bauernhof wohnen, sondern auch junge moderne Leute, die lediglich einen kleinen bis mittleren Garten zur Verfügung haben.
Um die Hühner auf sein kleines Stück Land einziehen lassen zu können, bedarf es eines Stalls und Freigeheges in artgerechten Maßen. Diese kann man in den verschiedensten Ausführungen erwerben, oder, falls Sie nicht unbedingt zwei linke Hände haben, auch selbst zusammenzimmern. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie einen maßgeschneiderten und individuellen Hühnerstall selber bauen.
Wir erklären, wie Sie das bewerkstelligen können, welche Utensilien Sie zuvor besorgen müssen und was sonst noch nötig ist damit die Hühner in ihr neues wohliges Heim einziehen können. Schließlich kann man einen selbst gebauten DIY-Hühnerstall (zurecht) umso stolzer seinen Freunden präsentieren.

Planung des selbstgebauten Hühnerstalls

Bevor Sie sich auf den Weg in den Baumarkt begeben, gehört etwas Planung vorweg und dafür muss zuerst der Meterstab gezückt werden.
Damit der Stall und das Gehege die perfekten Ausmaße für die Größe Ihres Gartens hat und gleichzeitig groß genug, um eine artgerechte Haltung sicherzustellen, müssen Sie zuerst bedenken wie viel Platz ein Huhn jeweils braucht und welchen Anteil des Gartens Sie für die Hühnerhaltung entbehren können. Schließlich wollen Sie diesen vielleicht noch für Beete, einen Esstisch oder sonstiges nutzen. Je nachdem können Sie dann entscheiden wie viele Hühner und welche Rasse Sie sich zulegen möchten.

Die Fläche für das Freigehege und den Stall
Für das Freigehege können Sie mit 9-10 m² pro Zwerghuhn und 10-12 m² pro durchschnittlich großes Huhn rechnen. Diese Fläche entspricht der artgerechten Haltung für eine ausreichenden Auslauf. Weniger als 4 Quadratmeter pro Huhn darf der Auslauf aber nicht sein. Falls Sie nur eine kleinere Fläche zur Verfügung stellen können, ist es besser, wenn Sie das Gehege regelmäßig verschieben können, damit die Hühner immer ein saftiges Stück Wiese abgrasen können und das andere Stück wiederum sich regenerieren kann.
Achten Sie bei der Auswahl der Fläche darauf, dass die Hühner später sowohl sonnige als auch schattige Plätzchen haben. Den Schatten können Sie auch mithilfe von Überdachungen oder der Bepflanzung selbst kreieren.
Stecken Sie den Freilauf entsprechen ‚Anzahl der Hühner x m²‘ pro Huhn ab und planen Sie die Bereiche. Welche Bereiche wie angelegt werden und wie Sie den Hühnerzaun anbringen, erfahren Sie in unserem Artikel „Das Freilaufgehege am Hühnerstall – Sinnvoll nur wenn richtig angelegt“.

Maße des Hühnerstalls
Ein Quadratmeter Stallfläche reicht etwa für 2-3 durchschnittlich große Hühner oder 5 Zwerghühner.
Falls Sie ein großes Freilaufgehege planen und sich auch mehr Hühner anschaffen möchten, ist es besser den Stall in die Mitte des Geheges zu bauen, da Hühner sich nicht gerne weit vom Stall entfernen, da sie nicht besonders weit sehen können.
Ein kleiner Hühnerstall muss mindestens eine lichte Höhe von 80 Zentimetern betragen, damit die Hühner die Möglichkeit haben auf einer Erhöhung oder optimalerweise einer Sitzstange Platz zu nehmen, was sie gerne tun. Bei solch kleinen Versionen ist es praktisch, wenn das Dach abgenommen werden kann, um den Stall bequem reinigen zu können und auch die Eier nicht täglich auf allen Vieren einsammeln muss.
Wenn der Stall größer ist, sollte er der Körpergröße des Hühnerhalters entsprechen. Sie sollten dort bequem stehen können und überall problemlos hinkommen, um den Stall regelmäßig gründlich reinigen zu können.
Da Hühner etwas Lärm machen und den Geruch auch nicht jeder als angenehm empfindet, können Sie auch gerne Ihre Nachbarn bei der Platzwahl berücksichtigen, falls möglich.

Die Anforderungen an den DIY Hühnerstall

  • stabil und langlebig
  • sicher vor Witterungsbedingungen und Fressfeinden
  • keine gefährlichen Spitzen / keine Verletzungsgefahr
  • kann problemlos gründlich gereinigt werden
  • Eier können bequem entnommen werden
  • Futter und Trinkwasser können einfach nachgefüllt werden
  • Hühner kommen gut in und aus dem Stall
  • gute Belüftungsmöglichkeiten jedoch ohne Zugluft und im Winter verschließbar
  • isoliert / gedämmt vor Kälte im Winter und vor Hitze im Sommer
  • es kann sich kein Kondenswasser im Stall bilden
Stall muss der Hühnerrasse entsprechen

Wie bereits oben aufgeführt muss die Größe des Stalls auch der Größe der Hühner bzw. der Hühnerrasse entsprechen.
Auch wie gut der Stall isoliert ist, hängt davon mit welcher Temperatur die Rasse im Winter zurechtkommt. Handelt es sich bei Ihrer Schar um eine Rasse mit ausgeprägten Kämmen und Kehllappen, wie bei den Zwerg-Italienern, muss die Dämmung sehr gut sein und der Stall ggf. sogar durch eine Wärmelampe ergänzt werden, da die Hautanhangslappen sehr kälteempfindlich sind. Rassen mit weniger ausgeprägten Hautanhangslappen und befiederten Füßen vertragen tiefere Minusgrade.
Bei brutfreudigen Rassen, wie den Wyandotten, sollte man außerdem einen Hahn und einen Bereich für die Aufzucht der Küken einplanen. Einer Glucke sollte z.B. ein ruhiges, schattiges Eck im Stall zum Brüten zur Verfügung stehen und die Küken brauchen viel Wärme.
Haben Sie einen Hahn mit langen Schwanzfedern in der Herde müssen Sie beim Ausbau des Stalls bedenken, dass die Sitzstangen einen größeren Abstand zur Wand haben müssen, damit sich seine Federn nicht verknoten. Ein Hahn der Rasse Ohiki oder Phönixen hat zum Beispiel bis zu 1 Meter lange Schwanzfedern.
Haben Sie Geflügel welches flugfreudig ist, sind Sitzstange in einer etwa 1,20 m Höhe gut, da diese gerne weit oben thronen.
Flugfaule Rassen hingegen würden gar nicht erst so hochkommen oder sich beim Absprung verletzen und brauchen daher Sitzstangen, die unter einem Meter hoch angebracht sind.
Wie Sie sehen, ist es sehr sinnvoll sich bereits vor dem Bau des Stalls klar zu werden, welche Hühner Sie sich zulegen wollen, damit der Stall deren Bedürfnissen entspricht.

Das Fundament für den Hühnerstall

Die Anforderungen an das Fundament sind, dass keine Feuchtigkeit, die aus dem Boden durch das Gewicht des Stalls hochgedrückt wird, durch den Stallboden sickert. Auch muss er stabil genug sein, damit sich keine Fressfeinde durchgraben können, somit darf dieser kein Naturboden sein. Außerdem sollte es ebenfalls zum Schutz leicht erhöht sein.
Bestenfalls handelt es sich um ein gemauertes Fundament oder ein mit Kies ausgeschüttetes und mit Beton-Platten ausgelegtes Fundament.
Anderweitig können Sie auch einen kleineren Stall auf Paletten, oder auf stabilen Stelzen an einem wetter- und sturmgeschützten Ort errichten.

Material für den selbst gebauten Hühnerstall

Hühnerställe gibt es in den verschiedensten Varianten und aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff, Stein oder Metall. Nicht nur bereits fertige, sondern auch als Bausätze erhältlich. Sie können sich die Materialien aber natürlich auch alle einzeln besorgen und den Stall von Grund auf selbst bauen.


Hühnerstall aus Holz

Holz lässt sich für Hobbyhandwerker am einfachsten verarbeiten und erfordert nur wenige Vorkenntnisse. Er eignet sich am besten für eine kleinere bis mittlere Hühnerschar. Sie müssen jedoch auch damit rechnen, dass das Holz regelmäßig gewartet und gepflegt werden muss, damit es auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht morsch wird und dadurch von Fressfeinden leicht durchgescharrt werden kann.
Neben den Holzlatten, Nägel, Schrauben, Holzleim und Werkzeugen wie Hammer, Akkuschrauber und einer Säge müssen Sie auch unbedingt eine passende Lasur für das Holz bereitstellen, um das Holz vor Witterung zu schützen. Zuvor muss das Holz jedoch sorgfältig abgeschliffen werden, damit sich die Hühner einerseits nicht daran verletzen können und die Porosität des Holzes verringert wird. Diese sind nämlich perfekte Verstecke für Parasiten, deshalb ölt oder wachst man die Sitzstangen regelmäßig (2-mal die Woche) ein, kommen die Milben auf diesem Weg nicht zu Ihren Hühnern.
Optimal ist es, wenn Sie anschließend die Holzritzen des Stalls verputzen, damit der Stall gut gedämmt ist und Parasiten schwerer hineingelangen können. Gegen diese unerwünschten Mitbewohner muss außerdem regelmäßig Kieselgur und Kalk im Stall ausgestreut werden.
Haben Sie bereits ein Gartenhaus (welches meist ebenfalls aus Holz ist), können Sie dieses zu einem Hühnerstall aufrüsten. Prüfen Sie z.B. ob das Fundament sicherer gemacht werden muss, das Holz nachbearbeitet, Schlupflöcher gesichert und kleine Belüftungslöcher herausgeschnitten werden müssen.


Hühnerstall aus Kunststoff

Achten Sie darauf einen witterungsbeständigen und hochwertigen Kunststoff zu verarbeiten, welcher durch UV-Strahlen und Nässe nicht porös wird. Polycarbonat ist für den dauerhaften Einsatz für Außenbereiche zum Beispiel weniger geeignet.
Auch sollte dieser so stabil sein, sodass er auch starkem Wind, Fressfeinden und scharrenden Hühnern problemlos trotzen kann.
Haben Sie den richtigen Kunststoff ausgewählt, werden Sie feststellen, dass es sich dabei um ein robustes und pflegeleichtes Material handelt. Der Stall kann also auch leicht gereinigt werden und ist daher auch hygienischer und weniger anfällig für Parasiten.

Ein Fertigstall aus Metall
Metall gehört ebenfalls zu dem Material, welches nicht porös ist und daher keine Brutstätte für Parasiten bietet, außerdem ist es sehr stabil (sofern die Stärke ausreichend ist). Metall ist daher nicht umsonst ein sehr beliebter Baustoff.
Metall lässt sich allerdings für Hobbyhandwerker schwer verarbeiten. Die Luftzirkulation und Hitzedämmung muss gut geplant und umgesetzt werden, damit die Hühner im Sommer kein Risiko haben an Hitzeschlag zu sterben.
Am einfachsten und sichersten ist es, wenn Sie Fachleute einen Komplettbausatz aus Metall anfertigen lassen und Sie diesen anschließend nur zu einem Container auf Ihrem Grundstück zusammensetzen brauchen.
Erkundigen Sie sich bei dieser Stallvariante vorab über das Baurecht in Ihrer Region, damit es später keine Schwierigkeiten gibt.


Hühnerstall aus Stein

Die andere Variante für Fortgeschrittene ist ein Stall aus Stein. Dieser eignet sich hervorragend für eine große Hühnerschar, weil er beständig und robust ist. Er bietet den Tieren optimalen Schutz vor Fressfeinden und Witterung. Neben dem hohen Sicherheitsfaktor bietet ein Hühnerstall aus Stein ein gutes Klima.
Da der Stall aus Stein ein hohes Gewicht hat, muss das Fundament besonders stabil und gleichmäßig sein, damit der Boden nicht absackt und das Gebäude nicht einstürzt. Bei einem bereits bestehenden alten Gemäuer muss ggf. ein Naturboden mit Beton ausgegossen werden.
Wenn Sie nicht bereits einen gemauerten Stall oder Gartenhäuschen übernehmen konnten, sind zum Selbsterbauen des Steinstalls Vorkenntnisse beim Mauern und Verputzen von Vorteil. Ansonsten können Sie auch auf YouTube Videos mit Schritt für Schritt Anleitungen finden. Ganz unerfahren und unbeholfen dürfen Sie allerdings dennoch nicht dabei sein. Es gehören statische Kenntnisse, z.B. auch über die Dachbeschaffenheit und die Neigung eine wichtige Rolle. Ohne gewissen fachliche Kompetenzen droht das Bauwerk einzustürzen und die Hühnerschar unter sich zu begraben.
Türen, Fenster, Belüftungsmöglichkeiten und Ausstiegsklappen müssen vor dem Bau gut durchdacht und geplant werden, da das im Nachhinein nur sehr schwer veränderbar ist.
Die Mauersteine sollte etwa 20-25 cm dick sein und mit einer Mörtelmischung auf eine Fundamentplatte gesetzt werden.
Gasbetonsteine (Ytong) wird mithilfe eines Spezialklebers zusammengesetzt.
Nach der Errichtung des Rohgebäudes muss dieses von außen sauber verputzt werden, um es gegen Witterung zu schützen.
Vergessen Sie nicht, dass bei einem Steinbau eine Baugenehmigung eingeholt werden muss.

Der mobile Hühnerstall
Falls Sie keine Baugenehmigung erhalten, oder Sie zur Miete wohnen und keinen festintegrierten Stall errichten können, weil Ihr Vermieter dies nicht erlaubt, haben Sie außerdem die Möglichkeit sich einen mobilen Hühnerstall mit Rädern anzuschaffen.
Wenn Sie einen Anhänger haben, können Sie diesen nutzen, um selbst einen Hühnerstall darauf zu bauen. Wichtig ist, dass die Fläche eben ist, wofür Sie bei einem kleinen Anhänger auch Stützen anbringen können.
Falls Sie nur 2-3 Hühner haben können Sie auch einem Kleinstall Schubkarrenräder unterbauen und sie mit einem Bremsmechanismus versehen.
Auch ein umgebauter Handkarren oder Bauwagen, je nach benötigter Größe, kann als Hühnerstall umfunktioniert werden, sofern es die genannten wichtigen Faktoren für einen Hühnerstall erfüllt und mit entsprechender Einrichtung ausgestattet wird. Die kleine Hühnerbehausung muss so umgestaltet werden, dass es gut gereinigt und belüftet werden kann. Die Hühner müssen auch gut hinein- und hinausgelangen, aber keine Fressfeinde. Am besten bringt man eine verriegelbare Schließvorrichtung an.
Lesen Sie auch unseren ausführlichen Artikel zu mobilen Hühnerställen.

das Dach

Bei kleinen Hühnerställen sollte das Dach abgenommen werden können, um es gut reinigen zu können.
Das Dach muss fest und lückenlos auf den Wänden aufliegen, damit keine Kleintiere und Schädlinge oder Fressfeinde eindringen können.
Dachpappe ist ein guter Dachbelag für einen Hühnerstall, weil es einfach zu befestigen und leicht ist.. Alle 3-5 Jahre muss Dachpappe aber ausgewechselt werden. Wenn Sie zusätzlich schwere Ziegel darauf befestigen, werden sie jedoch langlebiger.

Türen und Fenster

Alle Fenster und Türen müssen so gesichert werden, dass keine Feinde eindringen können. Fenster können mit Drahtgitter ausgestattet werden und die Tür mit einer Verriegelung. Alles muss stabil und bruchsicher sein.
Ist der Stall klein, muss meist kein extra Fenster eingebaut werden, sondern es kann die Tür dazu fungieren, sofern sie aus einem lichtdurchlässigen Material wie Plexiglas gefertigt ist.
Wenn der Stall allerdings mehr Hühnern Unterschlupf bietet, sorgen ein paar Fenster dafür, dass der Stall hell ist und die Hühner aus dem Fenster blicken können, wenn sie auf ihrer Sitzstange hocken.
Wenn das Fenster gekippt werden kann, dann kann so im Sommer für eine zusätzliche Luftzirkulation (keine Zugluft!) und ein angenehmes Klima sorgen. Damit sie allerdings nicht als Sitzvorrichtung missbraucht werden, ist es besser, wenn die Fenster nach außen kippen.

die Isolierung des Hühnerstalls

Damit die Hühner im frostigen Winter kein Risiko haben an Erfrierungen zu sterben oder im Sommer an Überhitzung, ist es sinnvoll den Stall gut zu isolieren.
Bei einem Holzstall wird die Isolierung in eine Doppelwand-Konstruktion eingebettet.
Die Isolierung eines Hühnerstalls kann aus üblicher Glaswolle sein, Styropor, aber auch aus Stroh, Schafwolle, Mineralwolle oder Holzspänen.
Wichtig ist nur, dass die Platten, die die Isolierung im Inneren verdecken gut verfugt werden, damit sich (besonders bei Naturmaterialien) keine Krabbeltierchen zwischen den Wänden einnisten können. Am besten wird der Stall zusätzlich mit einer Kalkfarbe von innen gestrichen, die unliebsam bei Parasiten ist.

die Hühnerklappe

Abhängig von der Größe der Hühner, muss am Stall eine entsprechende Hühnerklappe angebracht werden, damit sie problemlos herauskommen. Bei normal großen Hühnern kann man von etwa 25 cm Breite und 40 cm Höhe ausgehen. Wichtig ist, dass auch das größte Huhn aus Ihrer Schar sich nicht durchzwängen muss.
Die Klappe wird ca. 25 cm über dem Stallboden angebracht. In dieser Höhe können die Hühner zwar einfach nach draußen gelangen, aber nicht die Einstreu herausscharren.
So wie die Tür, muss auch an der Hühnerklappe ein gutes Schloss angebracht werden, damit Ihre Hühner nachts nicht stibitzt und verspeist werden.

die Hühnerleiter

Da der Stall immer auf einem erhöhten Fundament errichtet wird und die Hühnerklappe auch höher liegt, ist besonders für die flugfaulen Hennen eine Hühnerleiter sehr wichtig, damit sie sich beim Ausstieg nicht verletzen. Aber auch für die flugfreudigen unter Ihnen dürfte besonders das wieder hineinkommen ohne Hühnerleiter ein Problem darstellen.
Eine Hühnerleiter zu bauen ist aber keine große Sache. Es reicht, wenn Sie auf ein Brett in passender Länge (der Steigungswinkel sollte nicht zu steil sein) in regelmäßigen Abständen dünne Latten aufnageln. Diese helfen dabei, dass die Hühner nicht auf dem Brett abrutschen, sondern Halt finden.

das Licht im Hühnerstall

Hühner brauchen geregeltes Tagelicht und besonders für die Legeleistung spielt es eine wichtige Rolle, dass die Hühner viel Licht, ob durch Sonne oder Kunstlicht abbekommen.
Sofern der Stall also nicht über Fenster verfügt, durch welche ausreichend Sonnenschein eindringen kann, muss dem nachgeholfen werden. (Bei Fenstern, die nach Süden ausgerichtet sind, erhalten Hühner am längsten Tageslicht zu jeder Jahreszeit ab.)
Durch LED-Lampen oder Solarlampen mit einer Zeitschaltuhr können Sie die Lichtverhältnisse künstlich ausgleichen und verlängern. Die Zeitschaltuhr ist eine praktische Hilfe, um selbst mal länger auszuschlafen als die Hühner. Auch verhindert sie, dass abends mal vergessen wird das Licht auszuschalten und die Herde eine stressige schlaflose Nacht erleiden muss und sich anfängt gegenseitig zu picken.

die Inneneinrichtung des Hühnerstalls

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